Energieübertragung

Um einen Energieausgleich zwischen den Energieverbrauchern und Energieerzeugern zu gewährleisten benötigt man eine geeignete Energieübertragungsmöglichkeit.

Üblicherweise sind das Stromtrassen die die Energie über Stromleitungen übertragen.

Für die Energieübertragung muss eine möglichst hohe Spannung benutzt werden, um die Leitungsverluste zu minimieren. Dafür wird die Wechselspannung mit Hilfe von Transformatoren auf höhere Spannung gewandelt.

Überlandleitungen, auch bekannt als Hochspannungsleitungen, transportieren elektrische Energie mit hohen Wechselspannungen über weite Strecken. In Deutschland werden hauptsächlich drei Spannungsstufen verwendet: 110 kV, 220 kV und 380 kV. Die höheren Spannungen ermöglichen eine effizientere Übertragung großer Energiemengen über lange Distanzen

Wenn man noch höhere Energien über sehr lange Entfernungen übertragen möchte, wird das über ein Gleichspannungskabel durchgeführt.

Nord- Süd Trasse: Die Stromleitungen sollen mit Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) größtenteils über Erdkabel-Verbindungen bei einer Übertragungskapazität von jeweils 2 Gigawatt betrieben werden.[31] Die Energieübertragung mittels Gleichstrom, statt wie üblich als Dreiphasenwechselstrom, ist bei der Übertragung über Längen ab etwa 750 km aufwärts technisch von Vorteil, da ab diesen Entfernungen die geringeren Übertragungsverluste entlang der Leitungen die Verluste in den zusätzlich nötigen Stromrichterstationen kompensieren.

Die Kosten  belaufen sich bei einer solchem Energieübertragungssystem auf ca.  3 Millionen € pro km

Weitere schon bestehende Gleichspannungsübertragungsanlagen sind:

Changiji und Guquan
Spannung1100KV
Länge3284km
Leistungsübertragung12000MW (12 GW)
Xinjiang und Zhengzhou
Spannung800KV
Länge2200km
Leistungsübertragung8000MW (8 GW)
NorNed
Spannung450KV
Länge580km
Leistungsübertragung700MW