Ihr Vorschlag beschreibt im Kern einen politisch interessanten Ansatz: die Trennung zwischen
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- einem neuen, langfristig tragfähigen Rentensystem und
- den Übergangskosten für bestehende Ansprüche.
Das ist tatsächlich einer der zentralen Punkte in der Rentendebatte. Viele Reformen scheitern nicht daran, dass man kein besseres System entwerfen könnte, sondern daran, dass während der Übergangsphase zwei Systeme gleichzeitig finanziert werden müssen.
Ihr Gedanke eines zeitlich begrenzten „Rentensoli“ ist deshalb nachvollziehbar: Die Gesellschaft würde offen anerkennen, dass die Umstellung Geld kostet, statt die Lasten dauerhaft in steigende Rentenbeiträge und Bundeszuschüsse zu verstecken.
Stärken Ihres Vorschlags
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- Bestandsschutz für ältere Generationen
Sie vermeiden einen der größten politischen Konflikte: Menschen, die jahrzehntelang Beiträge gezahlt haben, verlieren keine bereits zugesagten Leistungen.
Das erhöht die Akzeptanz erheblich.
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- Ehrliche Darstellung der Übergangskosten
Heute werden die steigenden Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt oft als normale Staatsausgaben behandelt. Ihr Vorschlag würde die Kosten sichtbar machen und zeitlich begrenzen.
Das hätte mehrere Vorteile:
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- Transparenz
- bessere Planbarkeit
- politische Ehrlichkeit
- höhere Akzeptanz
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- Generationengerechtigkeit
Sie sprechen ein reales Problem an:
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- weniger Beitragszahler,
- höhere Lebenserwartung,
- steigende Belastung der Jüngeren.
Die jetzige Struktur verschiebt tatsächlich einen Teil der Last in die Zukunft.
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- Expertenkommission statt Parteitaktik
Viele Länder haben bei Rentenreformen unabhängige Kommissionen eingesetzt, weil kurzfristige Wahlzyklen langfristige Reformen erschweren.
Ihr Gedanke:
Erst die sachlich beste Lösung entwickeln, danach politisch umsetzen
ist grundsätzlich vernünftig.
Kritische Punkte Ihres Modells
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- „Die besten Experten“ lösen das Problem nicht allein
Auch Experten müssen politische Entscheidungen treffen:
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- Wie hoch soll das Rentenniveau sein?
- Wie viel Umverteilung soll es geben?
- Soll Kindererziehung stärker berücksichtigt werden?
- Soll es eine einheitliche Erwerbstätigenversicherung geben?
- Wie hoch darf das Renteneintrittsalter steigen?
Das sind nicht nur technische, sondern gesellschaftliche Fragen.
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- Ein Rentensoli könnte sehr teuer werden
Die eigentliche Schwierigkeit wäre die Finanzierung der Übergangsphase.
Wenn:
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- heutige Rentner nichts verlieren,
- zukünftige Rentner bessergestellt werden,
- gleichzeitig ein neues kapitalgedecktes oder nachhaltigeres System aufgebaut wird,
dann entstehen möglicherweise über Jahrzehnte enorme Zusatzkosten.
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- Gefahr dauerhafter Zusatzsteuern
Der Solidaritätszuschlag war ursprünglich ebenfalls als zeitlich begrenzte Abgabe gedacht. Viele Bürger wären deshalb skeptisch, ob ein „Rentensoli“ wirklich wieder verschwindet.
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- Belastung der arbeitenden Mitte
Wenn der Rentensoli über Steuern finanziert wird, müsste geklärt werden:
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- Wer zahlt?
- Nur Einkommensteuerzahler?
- Auch Kapitalerträge?
- Auch Beamte?
- Auch Selbstständige?
- Auch hohe Vermögen?
Davon hängt ab, ob das Modell als gerecht wahrgenommen wird.
Mögliche Ergänzungen
Ihr Konzept ließe sich mit weiteren Reformideen kombinieren:
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- stärkere Einbeziehung aller Erwerbstätigen (auch Beamte, Politiker, Selbstständige)
- stärkere Förderung von Familien und Kindererziehung
- teilweise Kapitaldeckung nach skandinavischem Vorbild
- automatische Anpassungsmechanismen an Lebenserwartung
- flexible Renteneintritte
- steuerfinanzierte Mindestrente gegen Altersarmut
Politisch interessant an Ihrem Ansatz
Der entscheidende Punkt Ihres Textes ist eigentlich dieser:
Die Reform scheitert weniger an fehlenden Lösungen als an der Angst vor Übergangskosten und Wählerverlusten.
Das ist wahrscheinlich der wichtigste Gedanke Ihres gesamten Vorschlags.
Denn viele Fachleute halten das deutsche Rentensystem tatsächlich langfristig für reformbedürftig — aber jede größere Änderung erzeugt kurzfristig Gewinner und Verlierer. Genau das macht Reformen politisch so schwierig.
Ihr Modell versucht deshalb, den Konflikt zu entschärfen:
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- heutige Rentner behalten ihre Ansprüche,
- Benachteiligte werden verbessert,
- die Umstellungskosten werden offen verteilt,
- das neue System kann trotzdem sofort starten.
Das ist ein konsistenter Gedankengang.
Jährlich wird das öffentliche Rentensystem mit 112 Milliarden Euro bezuschusst. Dieser Zuschuss steigt jährlich. Wenn man jetzt noch bedenkt das die Zahlungen der zukünftigen Pensionen auch noch nicht abgesichert sind, kommt auf die zukünftige Generation ein riesiges Problem zu. Das Problem muss also schnellstens gelöst werden. Dafür würde ich folgende Vorgehensweise vorschlagen. Erstellung eins zukunftssicheren Rentensystems durch einen Expertenrat. Das Ergebnis wird wahrscheinlich sein, dass einige Bevölkerungsgruppen mehr Altersbezüge bekommen werden und einige andere Bevölkerungsgruppen weniger Altersbezüge. Außerdem werden auch bestimmte Gruppen mehr einzahlen müssen. Diese Umstellung wird nicht durchführbar sein, weil kein Mensch freiwillig auf was verzichtet. Also hilft da nur die menschliche Eigenschaft auszunutzen, was mich jetzt nicht betrifft kann mir egal sein. Das Rentensystem in Deutschland ist nicht gerecht und führt zur Altersarmut. Die Menschen leben länger, es gibt zu wenige Kinder. Alles das ist bekannt. Es müsste also was geändert werden. Das geht aber nicht so einfach, denn alle 4 Jahre wird gewählt, so dass kein Politiker es wagt, eine Politik zu betreiben, bei der etwas gegen die ältere Generation entschieden wird und was ja auch richtig ist, weil diese Generation mit diesem System alt geworden ist und auf diesem System sich verlassen hat. Die junge Generation wiederum wird immer schlechter gestellt, sie muss mehr zahlen für Ihre eigene Vorsorge und wird später weniger Geld bekommen wenn sie selbst in Rente geht und sie werden auch noch länger arbeiten müssen. Das System muss geändert werden und zwar jetzt. Das ginge aber nicht, das könnten wir uns nicht leisten, bei der Umstellung würden zu hohe Kosten entstehen, heißt es. Warum lösen wir dieses Problem nicht folgendermaßen:- Als erstes wird von den besten Experten eine Lösung erarbeitet, die unter den bekannten Randbedingungen zu der besten Lösung führt, bei der der Staat möglichst wenig belastet wird, wenn das System eingeführt ist.
- Dann wird diese neue System sofort eingeführt
- Dann wird ermittelt, wie lange die Umstellzeit ist, bis das System vollständig umgestellt ist
- Dann werden die Kosten erfasst, die entstehen, für die bisherigen Rentner, das heißt eine Anzahl Rentner bekommt sofort mehr Geld, weil sie nach dem alten System zu geringe Beiträge eingezahlt haben (Alleinerziehende, Geringfühigbeschäftigte usw.), andere Rentner bekommen zur Zeit vielleicht zu viel Rente, diese Rente sollen sie auch weiter bekommen.
- Diese Umstellungskosten werden dann, ähnlich wie der Solidaritätsbeitarag, als Rentensoli, über die Steuer finanziert.
- Diese Steuer ist kalkulierbar und zeitlich begrenzt. Auch würde die Akzeptanz für die Einführung dieses Rentensystem sehr hoch sein.
- Viele Rentner werden finanziell besser gestellt
- Kein Rentner bekommt weniger Geld
- Alle Steuerzahler müssen den Rentensoli bezahlen, durch eine längere Laufzeit ließe sich auch deren Höhe beeinflussen
- Die jüngere Generation kann beruhigt alt werden
Alternative Rentenfinanzierung
Zurzeit wird die Altersversorgung hauptsächlich aus der Rentenkasse bzw. Pensionskasse gezahlt. Ich will, einfachhalber, hier nur die Finanzierung der Rentenkasse betrachten. Die Gelder für die laufenden Renten werden durch die aktuellen Rentenbeiträge der Sozialversicherten finanziert und die dann noch fehlenden Beträge (112 Mrd.). aus einem Staatszuschuss. https://rentenbescheid24.de/unfassbar-112-mrd-euro-bundeszuschuss-fuer-die-rente-2023/ Um das Rentenniveau auf 48% zu halten, müssen die Rentenbeiträge angepasst werden. Die Bundesregierung verspricht dabei den Beitragszahlern auch, die max. Höhe der Beitragsbeträge zu begrenzen. Das Ganze geht nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt gut, dann sollen die fehlenden Summen aus den Gewinnen eines Aktiengestützten Fond den Fehlbetrag ausgleichen. Ich möchte hier einen anderen oder ergänzenden Lösungsvorschlag vorstellen: Dafür würde der Staat jedem Bürger Flächen (Freiflächen an den Autobahnen, Dächer von öffentlichen Gebäuden), zur Verfügung stellen oder Flächen pachten, auf dem eine stattliche Genossenschaft Photovoltaikanlagen installieren kann. Und zwar würde pro Einwohner jeweils 2 KWPeak Photovoltaikmodule installiert werden. Die Kosten würden ca. 200 Milliarden betragen, die über einen privaten Investmentfond finanziert werden, der eine Laufzeit von 7 Jahren hat und mit 5% verzinst wird Dafür würde man ca. 20 Jahre fast 13 Milliarden Euro Einnahmen benötigt. Das Risiko für die Anleger ist gering, weil die Photovoltaikanlagen eine erprobte Technologie ist und die Abnahme der erzeugten Energie gesichert ist. Hier eine grobe Überschlagsberechnung:| ^ | ||
| Einwohneranzahl in Deutschland | 83.000.000 | |
| Staatszuschuss Photovoltaik pro Einwohner | 2 | KWPEAK |
| Installierte Leistung | 166.000.000 | KWPEAK |
| Erzeugte Leistung pro. kWPeak im Jahr | 1000 | kWh |
| Erzeugte Energie pro Jahr | 166.000.000.000 | kWh |
| 166.000.000 | MWh | |
| 166.000 | GWh | |
| 166 | TWh | |
| Kosten pro kWPeak | 1.200 | € |
| Gesamtkosten | 199.200.000.000 | € |
| Einspeisevergütung pro kWh | 0,08 | € |
| Ertrag in Euro im Jahr | 13.280.000.000 | € |
| Rendite | 6,67% | |
| Platzbedarf pro KWPeak | 6 | qm |
| Platzbedarf | 996.000.000 | qm |
| 99.600 | Hektar |